Beweg dich mal beim Lernen!

Lernen und Bewegen schließt sich nicht aus!

Beim Lernen muss man still und konzentriert am Platz sitzen? Von wegen! Dass man sich vor dem Lernen und den Hausaufgaben bewegen soll, das leuchtet den meisten Eltern noch ein. Doch trotzdem lassen nicht alle ihre Kinder nach dem Mittagessen gleich rausgehen. „Zuerst deine Hausaufgaben!“, so tönt es oft. Das ist aber meistens kontraproduktiv. Die Kinder sind ja schon in der Schule so lang gesessen. Was viele nicht wissen: Nicht nur ihr Körper, sondern auch ihr Gehirn schreit nun nach Bewegung.

Warum braucht das Gehirn Bewegung?

Eine Antwort leuchtet ein: Wenn man sich bewegt wird das Gehirn mit Sauerstoff versorgt. Diesen braucht jede Zelle als Kraftstoff, um überhaupt arbeiten zu können. Ohne genügend Sauerstoff werden wir müde, die Konzentration fällt ab und oft sind Kopfschmerzen die Folge.

Aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum Bewegung so wichtig ist. Indem wir uns bewegen, werden Botenstoffe ausgeschüttet, das sind z.B. Hormone wie Serotonin (das kennen die Läufer unter uns). Die sorgen dafür, dass sich die Gehirnzellen leichter miteinander verbinden können. So kann man also schneller lernen, neue Inhalte leichter mit alten verbinden und Lernstoff besser verstehen und abspeichern.

Wenn man das weiß, ist auch klar, dass Bewegung nicht nur vor dem Lernen und während der Pausen sinnvoll ist, sondern auch BEIM LERNEN. Man muss nicht immer still sitzen. Ganz im Gegenteil. Zappeln hilft, häufiges Aufstehen ebenso. Oder gleich beim Lernen Auf- und Abgehen, Trampolin springen, oder einen Ball hin- und herwerfen.

Ganz klar, dass das so ganz nebenbei auch für mehr Freude, Spaß und Motiviation sorgt und die Hausaufgaben in Bewegung auch bereitwilliger erledigt werden! Und so passt das gleich zum nächsten Tipp: Lerntipp 5: Besser klappt’s mit guter Laune!

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